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Tropfsteine

Diese Tropfsteine entstehen, wenn  Regenwasser, mit Kohlendioxid aus der Atmosphäre angereichert, durch Gesteinsrisse in unterirdische Höhlen in den Bergen Nordchinas dringt.
Während es durch das Gestein sickert, nimmt das Wasser organische Säuren auf. Diese Säuren wiederum lösen Kalziumkarbonat aus dem Gestein. Dieses verbindet sich mit dem Kohlendioxid zu Kalziumhydrogenkarbonat.

Wenn nun das angereicherte Wasser von einer Höhlendecke tropft, entweicht das Kohlendioxid durch den Kontakt mit Luft und zurück bleibt Kalziumkarbonat.
Das Wasser verdunstet, der Kalk bleibt zurück, dabei baut sich in tausenden von Jahren Schicht für Schicht so ein Tropfstein auf.
Einen von der Decke gewachsenen Tropfstein nennt man Stalaktit, ein vom Boden hoch wachsender Tropfstein heißt Stalagmit. Tropfsteinsäulen, wie sie u.a. auch bei uns zu sehen sind, werden als Stalagnat bezeichnet.

 

Drusen

Wie entsteht eigentlich so eine Druse? Durch vulkanische Prozesse entstanden Hohlräume im Gestein. Wenn nun durch Gesteinsrisse mineralhaltiges Wasser in diese Hohlräume sickert, führt das im Laufe der Zeit zur Bildung von Kristallen.
Auch Wurzelwerk und kleine Zweige werden mit Kristallen überzogen. Sind diese Hohlräume nicht vollständig mit Kristallen gefüllt, nennt man sie Druse (abgeleitet von dem Althochdeutschen Wort druos).
Unsere Drusen stammen vermutlich aus Gebirgen und Seen im Norden Chinas.

 

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